Vor einigen Monaten rief mich eine Kundin an, mit der ich 2015 ein Bewilligungsprojekt hatte und bei der nun weitere Zollprojekte ins Haus stehen. Sie war erstaunt, was in den letzten fünf Jahren passiert ist. Denn mittlerweile besteht Grenzlotsen aus einem genialen 14-köpfigen Team mit den unterschiedlichsten Kompetenzen. Grenzlotsen wird zunehmend digitaler und unser Antrieb ist es, die Zollwelt durch mutige und innovative Ideen zu revolutionieren.

Weil sich also so viel verändert hat und dazu noch ein neues Jahr angefangen hat, ist heute ein guter Zeitpunkt, Grenzlotsen noch einmal (ganz neu) kennenzulernen! Denn genau wie die Menschen könnten unsere Geschäftsfelder diverser nicht sein.

Unser Spezialgebiet: Stammdaten

Stammdaten hören sich vielleicht erst mal nicht nach etwas an, wofür man jeden Tag aufstehen möchten. Wir tun es aber – mit Erfolg. Stammdaten sind inzwischen eines unserer absoluten Spezialgebiete geworden. Weil wir immer auf der Suche nach mehr Effizienz für unseren Alltag und den unserer Kunden sind, haben wir dafür sogar unsere eigene Software entwickelt: Den Zollradar. Für unsere Kunden bedeutet das: Expertentum und Softwareunterstützung aus einer Hand. In den letzten fünf Jahren haben wir uns damit ein echtes Alleinstellungsmerkmal erarbeitet.

Auf dem Weg zu neuen Märkten – auch wir gehen über Grenzen

Apropos Internationalisierung: Auch da arbeiten wir gerade gezielt an neuen Möglichkeiten. Mittlerweile können wir schon auf Partner in den USA setzen und knüpfen jetzt neue Netzwerke in Russland und China. Ganz druckfrisch: Das chinesische Exportkontrollrecht ist am 01.12. in Kraft getreten – doch es gibt bisher keine offizielle englische Übersetzung des Gesetzes und der Güterlisten, die auch du eventuell beachten musst.

Unsere operative die Zollpiloten

Weil wir mittendrin statt nur dabei sein wollen: Auf vielfache Nachfrage sind wir nun seit einiger Zeit auch operativ tätig. Wir übernehmen  Zollanmeldungen  in der Aus- als auch Einfuhr. Unser Antrieb: Aus dem operativen Geschäft entwickeln wir digitale Produkte und Innovationen. Damit sind wir mittendrin statt nur dabei. Partnerschaften im E-Commerce sind nur einer der wesentlichen Bausteine in diesem Geschäftsbereich.

Zukunft gestalten, wachsen, verändern, ausprobieren… am Ende machen die Menschen Grenzlotsen erfolgreich

War’s das schon? Natürlich nicht – wir wollen weiter! Wir wollen Grenzen sprengen! Deshalb haben wir unseren eigenen kleinen „Experimentierraum“ auf die Beine gestellt, in dem wir uns regelmäßig über Prozesse, Organisation und Unternehmenskultur austauschen. Es geht darum zu prüfen: Ist die Besprechung noch sinnvoll? Brauchen wir mehr Klarheit, um Entscheidungen zu treffen, gibt es neue Ideen, die wir auf dem Markt entdeckt haben? Funktioniert diese „Selbstorganisation“ wirklich? Wir haben deshalb kein Change-Management, starre Strategien und künstliche Prozesse, die Innovationen hervorbringen sollen. Wir glauben an die Veränderung, die bei jedem und als Organisation ständig stattfindet.

Wer das außen verändern will, muss im innen anfangen.

Der Grund dahinter: Grenzlotsen soll wachsen. Wir wollen uns in der Digitalisierung, aber auch als Unternehmen und als Menschen in diesem Unternehmen immer weiter entwickeln. Festgefahrene Strukturen und Routinen stehen uns dabei nur im Weg. „Innovation statt hemmende Muster“ ist das Motto, welches uns in den letzten fünf Jahren dorthin gebracht hat, wo wir heute stehen.

Das Wissen und die Erfahrung wollen wir weitergeben und wir durften hier sogar völlig außerhalb der Zollwelt mit unseren ersten Kunden von Grenzen sprengen anderen Unternehmen zu noch mehr Erfolg verhelfen.

Und wer weiß, wohin es uns in den kommenden fünf Jahren bringt? Hoffentlich zu mehr KI in unserem Alltagsgeschäft und dem ein oder anderen Onlinekurs für euch – denn das steht als nächstes auf der Agenda!

Im Zollrecht gibt es immer wieder Änderungen – ob im Zolltarif, im Präferenzrecht oder bei der Exportkontrolle. Viele Unternehmen achten nicht darauf und so enthalten beispielsweise ihre Datensätze reihenweise ungültige Zolltarifnummern. Und nicht nur hier klemmt es. Wir bemerken darüber hinaus häufig, dass sich viele der jährlich anfallenden Änderungen im Allgemeinen gar nicht bewusst sind.  Das liegt zum einen an der Vielzahl der Änderungen. Weiterhin finden sich die ganzen Informationen in unterschiedlichen Quellen wieder. Doch gerade im Zoll ist es wichtig sich immer wieder fortzubilden, auch aber nicht nur über die aktuellen Veränderungen! Warum?

Lass uns das aus zwei Perspektiven betrachten.

1. Zollprozesse sollen ohne Hindernisse laufen

Der erste Grund ist recht offensichtlich. Jeder sollte in seinem Beruf, seiner Branche auf dem neuesten Stand und über aktuelle Vorgaben informiert sein. Das gilt besonders, wenn es sich dabei um einen so schnelllebigen Fachbereich wie das Zoll- und Außenwirtschaftsrecht handelt. Jeder, der im Unternehmen an Zollprozessen beteiligt ist, muss sich bestens auskennen. Denn wenn es hier zu Unstimmigkeiten kommt, hat das Folgen:

Verzögerungen in der Abwicklung, Bußgelder, oder – im schlimmsten Fall – strafrechtliche Konsequenzen. Um das zu vermeiden, sind regelmäßige Zollseminare für das gesamte Team unumgänglich!

2. Bewilligungen erhalten

Das gilt besonders, wenn das Unternehmen diverse Bewilligungen besitzt oder anstrebt. Sehen wir uns das einmal näher am Beispiel des AEO-Status an.

Einen AEO-Status (Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter) bekommen nur Unternehmen, die sich dem Zoll gegenüber als besonders zuverlässig herausgestellt haben und dadurch Internationale Supply Chains absichern sollen. Als Voraussetzungen für eine Bewilligung zum Zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten gelten:

Zollseminare helfen also wichtige Voraussetzungen einzuhalten

Und hier schließt sich der Kreis zum Zollseminar. Nur wer immer auf dem aktuellen Stand ist, kann den Großteil dieser Voraussetzungen auch wirklich einhalten.  Und auf welche Weise verwaltest du deine Geschäfts- und Beförderungsunterlagen, um den erwähnten „geeigneten Zollkontrollen“ gerecht zu werden?

Die Zollverwaltung fordert im Fragebogen zum AEO-Antrag sogar an einigen Stellen explizit Nachweise von Schulungen ein – es ist damit recht eindeutig, wie wichtig Zollseminare gerade in diesem Bereich sind. Darüber hinaus kannst du mit dem richtigen Know-how deine Prozesse nicht nur compliant, sondern effizienter gestalten. Besonders mit Blick auf die Kosten.

Übrigens: Wenn du beim AEO-Antrag Hilfe benötigst, melde dich gerne bei uns! Wir kennen die Fallstricke, wissen, was du wie beantworten musst und stellen sicher, dass keine Verzögerungen aufkommen. Kontaktiere uns einfach!

Konsequenzen fehlender Schulungsnachweise

Die Folgen, die Wissenslücken beim Thema Zollrecht mit sich bringen, hängen ganz von deinem Unternehmen dessen Tätigkeiten und dem Umfang der Bewilligungen ab.

Vielleicht übersiehst du, ohne es zu bemerken, Einsparpotenziale. Oder deine Waren hängen im Zoll fest, worüber sich deine Kunden ärgern. Wird die Zollverwaltung auf Unstimmigkeiten dieser Art aufmerksam gemacht, drohen dir möglicherweise Bußgelder

Doch begehst du wiederholt und systematisch Fehler und verstößt du (als Inhaber des AEO-Status oder anderer Bewilligungen) wiederholt gegen Auflagen, kann dir die Zollverwaltung im äußersten Fall deine Bewilligung bzw. deinen Status entziehen. Und das muss nicht sein. Besuche regelmäßig Seminare und setze die darin gewonnenen Erkenntnisse auch um! Die Betonung liegt hier auf „umsetzen“ – denn es ist ebenso wenig sinnvoll, Seminarbescheinigungen zu sammeln, ohne daraus Wissen mitzunehmen.

Grenzlotsen schafft Erlebnis mit Ergebnis

Damit ist jedoch noch nicht unser eingangs erwähntes Problem gelöst: Viele Zollthemen lassen sich einfach schwierig vermitteln.Die Dosis von zu viel oder zu wenig Information ist eben immer abhängig von der Zielgruppe.

Wir machen es anders. Unsere Zollseminare bringen dich wirklich weiter. Unser Anspruch ist es das „trockene“ Thema in der richtigen Dosis praxisorientiert zu vermitteln und Lust auf mehr zu machen. Wir legen gleichermaßen Wert auf fachliche und didaktische Qualität. Unser Methodenkatalog reicht von Flip Chart, Power Point und praktischen Übungen in Gruppenarbeiten. Online wollen wir nicht nur „erzählen“ sondern arbeiten mit interaktiven Tools.

Wir decken mit unseren Seminaren neben Klassikern wie Import-und Exportabwicklung, Zolltarif oder auch Spezialthemen wie die Abwicklung von Sonderfällen ab. Du willst erfahren, wie man mit dem EZT-Online arbeitet? Oder interessieren dich die Herausforderungen bei der Einreihung von Textilien in den Zolltarif? Bei uns findest du sämtliche relevante Aspekte wie Zolltarif, WuP, Exportkontrolle oder eben die bereits erwähnten Spezialthemen. Dank viel Beratungserfahrung und individueller Visualisierung schaffen wir dir neben einem echten Mehrwert auch eine ganz persönliche Veranstaltung.

Und da alternative Schulungsformate immer wichtiger werden, bieten wir unsere Zollseminare auch über unsere eigene Schulungsplattform an.

Grenzlotsen Zollseminare

Bisher bedeutet der Brexit vor allem eins: eine ganze Menge Chaos! Ob Deal oder harter Austritt: In diesem Beitrag erfährst du, was der Brexit für deine Zollverfahren bedeutet!

Beide Brexit-Ergebnisse haben unterschiedliche Folgen für den Zoll

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu – und damit auch die Übergangsphase, die mit der Austrittserklärung des Vereinigten Königreichs aus der EU begann. Dann wird UK aus Zollsicht zum Drittland, und das bedeutet einige Neuregelungen für Import und Export – zum Beispiel fällt dann für Großbritannien der Präferenzursprung weg! Die größte Frage momentan lautet aber: Deal or No Deal? Für den Zoll haben beide Brexit-Ergebnisse unterschiedliche Folgen:

Zumindest im Hinblick auf den Import ins Vereinigte Königreich will die Regierung jedoch mit vereinfachten Zollbestimmungen nachhelfen.

Update Dezember 2020: In beinahe letzter Sekunde hat das britische Parlament nun doch einen provisorischen Deal verabschiedet. Großbritannien kann unabhängig von EU-Zolltarifen neue Verträge mit Drittländern schließen. Darüber hinaus soll der Warenverkehr zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich zwar zollfrei bleiben – doch um britische Produkte aufs Festland zu liefern, werden eine Menge Papiere benötigt. Ob der neue Pakt in dieser Form bestehen bleibt, ist immer noch nicht gewiss.

Das dreistufige Core Model erleichtert zumindest den Import

Mit einem Drei-Stufen-Plan, dem sogenannten Core Model, will die britische Regierung am 01.01.2021, 01.04.2021 und 01.07.2021 nach dem Brexit schrittweise neue Zollbestimmungen für den Import im VK einführen.

Der Plan gilt jedoch nicht grundsätzlich für alle Waren. Für den Import bestimmter, mit Risiken verbundener Güter musst du schon ab Januar Vorabanmeldungen bzw. Gesundheitszeugnisse vorlegen. Dennoch kannst du dir jetzt schon entsprechende Bewilligungen für die vereinfachte Anmeldung ausstellen lassen. Näheres dazu erfährst du in unserem Brexit-Leitfaden, den du dir direkt unter diesem Beitrag herunterladen kannst.

Streitpunkt Nordirland: Der Brexit bedeutet nicht nur für den Zoll Schwierigkeiten

Tritt das Vereinigte Königreich aus der EU aus, vertieft das die Spannungen zwischen Nordirland und der Republik Irland wieder. Denn da auch Nordirland dem Brexit folgen würde, würde das zu einer EU-Außengrenze mitten durch Irland führen – mit zollrechtlichen Konsequenzen für alle Unternehmen, die bisher auf beiden Seiten der Grenze produzierten. Um das zu vermeiden, die Wirtschaft zu schützen und auch das Karfreitagsabkommen nicht anzukratzen, wurde ein Protokoll zu Nordirland und der Republik Irland vorgelegt. Für alle Waren, die du nach oder aus Nordirland liefern möchtest, gilt damit auch nach dem Brexit der Zollkodex der Union – mitsamt aller gewohnten Mehrwertsteuer- und Verbrauchersteuervorschriften.

Das umstrittene Binnenmarktgesetz des britischen Premierministers Boris Johnson könnte dieses Abkommen und die einhergehenden Sonderregeln aber wieder aushebeln. Vor kurzem hatte das House of Lords zwar noch gegen das Binnenmarktgesetz gestimmt, doch das Tauziehen geht weiter. Hier gilt also auch wie bei allen Fragen bezüglich Brexit und Zoll: Augen offen halten und regelmäßig informieren!

Wie du dich auf die neuen Zollregelungen nach dem Brexit vorbereiten kannst

Nach Ablauf des Übergangszeitraums (31.12.2020) gelten die EU-Vorschriften im Bereich Verbote und Beschränkungen je nach Verhandlungsergebnis nicht mehr für das Vereinigte Königreich. Das bedeutet: Es könnten neue, anders gestaltete Verbote und Beschränkungen in Kraft treten, die du im Blick behalten solltest.

Allgemein empfiehlt die britische Regierung für einen leichteren Start:

Auf der Webseite der britischen Regierung findest du außerdem einen Fragebogen, der dir aufzeigt, welche Schritte du jetzt konkret einleiten solltest. Und wenn du es ganz kompakt haben willst: In diesem Beitrag findest du eine Übersicht mit den wichtigsten Tipps und Links zum Brexit. Einfach herunterladen!

Was sich 2021 sonst noch ändert

Neben dem Brexit kommen 2021 noch einige weitere Änderungen im Zoll auf dich zu:

Fazit: Bereite dich gut auf den Brexit und dessen Folgen für den Zoll vor!

Wir sind uns sicher einig, dass das ganze Thema Brexit recht kompliziert ist. Es bleibt jedoch nur eines übrig: Schau immer mal wieder nach, was sich Neues ergeben hat, prüfe deine Handelsbeziehungen und Lieferketten in Großbritannien und befolge die oben erwähnten Ratschläge und Leitfäden der britischen Regierung, um dich optimal vorzubereiten. Falls du noch Fragen zum Brexit oder zu allgemeinen Zollthemen hast, kannst du dich gerne bei uns melden!

Wenn wir so fragen, ahnst du die Antwort sicher schon: Ja, Stammdaten sind ein entscheidender Faktor für erfolgreiche Digitalisierung – wenn du verstehst, wie du sie richtig einsetzt. Warum das so ist und wie du gute Stammdatenqualität sicherstellst, erfährst du in diesem Beitrag!

Ohne einen genauen Überblick über deine Ressourcen stößt du schnell an Grenzen

Stell dir vor, du bist zu einem Geburtstag eingeladen und willst einen Kuchen backen. Du suchst dir ein nettes Rezept raus, krempelst die Ärmel hoch und fängst an. Nachdem du schon Mehl abgewogen und Eier aufgeschlagen hast, stellst du fest: Die Hälfte der Zutaten fehlt. Nun hast du eine Menge Lebensmittel verschwendet und nicht mal annähernd einen Kuchen.

So oder so ähnlich ist es mit der Zollanmeldung. Wenn du zum Zeitpunkt der Zollanmeldung feststellst, dass deine Daten fehlen oder unzureichend sind, verschenkst du wertvolle Zeit und kannst im Zweifel nicht liefern. Auch die tolle Software, die eigentlich alles automatisch könnte ist dann nur halb so viel wert.

Bevor wir loslegen: Was sind Stammdaten genau?

Im Außenhandel ist das nicht anders. Trotzdem merken wir: Vielen Unternehmen fehlt die Übersicht, was ihre Ressourcen – ganz besonders ihre Daten – angeht. Wir sprechen hier vor allem von Stammdaten. Gute Stammdaten entscheiden nämlich darüber, ob deine Zollprozesse glatt über die Bühne gehen oder ob deine Lieferung während der Reise aufgrund einer falschen Nummer oder einer fehlenden Angabe hängen bleibt. Lass uns aber zunächst einmal klären, was Stammdaten eigentlich sind!

Kurz gesagt fällt darunter alles, was neben Absender-, Lieferanten- und Kundendaten noch außenwirtschaftlich wichtig ist:

Der ganze Komplex „Zoll“ ist also ein enorm datengetriebenes Thema. Deshalb ist es umso wichtiger, dass du alle Stammdaten sauber führst. Schließlich frisst es unnötig Zeit, wenn du für jede Zollanmeldung erst alle Daten mühsam zusammensuchen musst – und dann noch feststellst, dass die gar nicht mehr aktuell sind.

Viele Unternehmen greifen für ihre Prozesse auf Software zurück. An sich eine gute Sache. Denn warum sollten wir solche Tools nicht nutzen, um uns eine Menge händische Arbeit zu ersparen? Was dabei jedoch oft ausgeblendet wird: So ein Tool läuft nicht von allein! Automatisierung und Digitalisierung auf Knopfdruck gibt es nicht. Damit die Software wie gewünscht arbeitet, braucht sie gute Stammdaten.

Mit diesen Schritten sicherst du die Qualität deiner Stammdaten

Gute Stammdaten fallen jedoch wie die meisten nützlichen Dinge im Leben nicht einfach vom Himmel. Um die Qualität sicherzustellen, helfen dir vier Schritte.

1.  Prüfe, wie gut deine Stammdaten bisher sind

Als allererstes solltest du dir einen Überblick über deine Datensätze verschaffen. Hol dir dazu am besten einen Auszug aller aktiven Artikel aus deinem ERP-System. Wie viele davon sind überhaupt mit Zolltarifnummern gepflegt? Gleiche ähnliche Artikel ab, wirf einen Blick auf Auffangpositionen und Kategorien wie „Teile von X“. Wenn dein Unternehmen Luftfahrzeuge baut, fallen nicht automatisch alle Artikel im Lager unter „Teile von Luftfahrzeugen“.

Datensätze mit reihenweise ungültigen Zolltarifnummern sind ein typischer Fehler bei den Stammdaten! Besonders im Hinblick auf die jährlich anstehenden Änderungen im Zolltarif erleben wir oft, dass Änderungen nicht eingepflegt werden. Im System stehen dann beispielsweise Zolltarifnummern, die schon seit einigen Jahren ungültig sind. Das solltest du auf jeden Fall vermeiden – also wirf einen prüfenden Blick auf deine Stammdaten!

2. Arbeite deine Stammdaten ordentlich auf

Du hast beim ersten Schritt bemerkt, dass ein paar Daten nicht mehr aktuell sind? Dann solltest du sie im zweiten Schritt ordentlich aufarbeiten und strukturieren. Dieser Schritt ist übrigens auch besonders wichtig, wenn du deine Stammdaten in eine Software einpflegen möchtest.

Viele Unternehmen setzen sich einen sehr straffen Zeitplan für das große Projekt Digitalisierung und unterschätzen dabei den Aufwand, den diese Aufarbeitung mit sich bringt. Aus Zeitmangel bei den Stammdaten zu sparen, kommt dich später jedoch teuer zu stehen – häufig im wahrsten Sinne des Wortes, wenn eine Nachzahlung aufgrund mangelnder Informationen anfällt. Also nimm dir genügend Zeit für diesen Schritt!

3. Stecke dir ein realistisches Ziel

„Digitalisierung“ an sich ist ein sehr weitläufiger Begriff. Überlege dir deshalb konkret, was du mit der Digitalisierung deiner Außenhandels-Prozesse erreichen willst. Möchtest du automatisierte Abgleiche? Brauchst du Daten für ein Reporting? Wenn du weißt, wo deine Maßnahmen letztendlich hinführen sollen, kannst du gezielter darauf hinarbeiten. Es ist sinnvoll, diejenigen Themen als erstes anzugehen, die einen überschaubaren Aufwand und den größten Nutzen bringen.

4. Stelle kontinuierliche Qualität sicher

Letzter Schritt: Überlege dir, wie du auch zukünftig die Qualität deiner Stammdaten sicher stellst. Plane die nötigen zeitlichen Kapazitäten ein und prüfe alle paar Monate stichprobenartig, ob noch alle Datensätze auf dem neuesten Stand sind. Wenn du dabei Unterstützung brauchst, kannst du dich gerne an uns wenden. Wir haben die nötige Software, um das ganz automatisiert zu erledigen.

Vielleicht ziehst du sogar einen Audit durch die AQL-Methode (akzeptables Qualitätslevel per DIN-Norm) in Betracht. Ein solches Audit hat gleich zwei Vorteile: Du umgehst die Gefahr, mit einer internen Prüfung zu locker an die Sache heranzugehen – und die Ergebnisse sind objektiv, da sie auf einem statistischen Verfahren beruhen.

Fazit: Mit gepflegten Daten umgehst du einige Hürden der Digitalisierung

Gute Stammdaten sind das Fundament der Digitalisierung. Schiebe es also nicht zu lange auf, einen genauen Blick auf deine Datensätze zu werfen. Auch wenn die allererste Änderung ein großes Projekt wird, erleichtert es dir auf lange Sicht deutlich den Außenhandel. Weitere Tipps zur Korrektur und Änderung deiner Stammdaten findest du im Leitfaden. Außerdem bekommst du darin die wichtigsten Infos zu den Änderungen 2021! Lade ihn dir herunter und kontaktiere uns gerne, wenn du Unterstützung bei Digitalisierung und Qualitätsprüfung brauchst.

Die Zollbestimmungen aus Deutschland bzw. der EU zu kennen und korrekt anzuwenden, ist im internationalen Handel nur die eine Seite der Medaille. Die Ware, die ihr gerade mühevoll mit korrekter Zolltarifnummer, Gewicht und allen relevanten Stammdaten angemeldet habt, muss nicht nur „raus“, sondern auch problemlos in das gewünschte Zielland importiert werden. Immer wieder kommt es hier zu Verzögerungen und ärgerlichen Kosten wie Zusatzzöllen und Lagergebühren, weil Dokumente fehlen.

Je nach Zielland gelten andere Voraussetzungen, die für ein flüssiges Zollverfahren erfüllt sein müssen.

Schau dir im Vorfeld an, welche Zollbestimmungen in deinem Zielland gelten! Die erste Regel: Für EU-Länder gelten andere Bestimmungen als für Nicht-EU-Länder. Neben den später erwähnten Zollbestimmungen gilt es außerdem, ein paar Pfeiler der Exportkontrolle zu beachten.

Ist dein Zielland von Embargos betroffen? Dies kannst du zum Beispiel auf der Seite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle einsehen. Weiterhin ist zu prüfen, ob dein Empfänger im Zielland mit Sanktionen belegt wurde. Hier kann der Link zur Finanzsanktionsliste eine erste Hilfestellung sein. Und wenn dein Produkt auch keiner Dual Use-Verordnung oder Ausfuhrliste unterliegt, dann bist du schon einen guten Schritt weiter.

Dann kann’s jetzt mit dem eigentlichen Thema losgehen: Den Zollbestimmungen deines Ziellands.

Das Ursprungszeugnis (Certificate of Origin): Woher kommen deine Waren eigentlich?

Es gibt wohl in jedem Land irgendeine Art von Regelung, die für Importwaren gilt, sei es eine Importbeschränkung, bestimmte Warenkontingente oder die Kontrolle von Warenströmen.
Das Ursprungszeugnis bescheinigt dir also den Ursprung der Ware, wie der Name schon sagt. Es ist eine öffentliche Urkunde und in einigen Ländern obligatorisch. Informationen, für welche Länder ein Ursprungszeugnis erforderlich ist, findest du z.B. in den Konsulats- und Mustervorschriften. Die Konsulats- und Mustervorschriften (K und M) der Handelskammer Hamburg informieren über die Vorschriften, die beim Export in alle Länder der Welt zu beachten sind.

Die Ursprungszeugnisse für deinen Export stellen die zuständigen Industrie- und Handelskammern (IHKs) aus. Dort findest du in der Regel auch Ansprechpartner, die dich unterstützen und erklären, welche Nachweise du beim Antrag vorlegen musst.

Der hier sogenannte handelsrechtliche Ursprung einer Ware bezieht sich immer auf das Land/Gebiet, in dem die letzte wesentliche Be- und Verarbeitung stattgefunden hat. Im Zoll gibt es allerdings mehrere Ursprungsarten: dazu gleich mehr.

Informiere dich also, ob du ein Ursprungszeugnis benötigst und beantrage dies mit etwas zeitlichem Vorlauf bei deiner IHK. Ansonsten kann es zu ärgerlichen Verzögerungen oder zusätzlichen Kosten beim Import im Zielland kommen, und das wollen wir ja vermeiden.

Die Präferenzabkommen: Spar dir Zollgebühren mit dem präferenziellen Ursprung

Mit einigen Ländern hat die Europäische Union sogenannte Präferenzabkommen (z.T. für bestimmte Waren) geschlossen. Die ersparen dir beim Import Zölle und verschaffen dir beim Export einen Wettbewerbsvorteil, weil dein Kunde weniger Zölle bezahlt. Es wird unterschieden zwischen:
• Einseitigem Präferenzabkommen: Hier profitiert nur das Land der Europäischen Gemeinschaft, welches die Waren aus einem anderen Land importiert. Bei den Partnerländern handelt es sich in der Regel um Entwicklungsländer.
• Zweiseitiges Präferenzabkommen: Bei dieser Form des Abkommens profitieren beide beteiligte Länder vom Zollvorteil.

Um nachzuweisen, dass deine Ware tatsächlich aus einem der Präferenzländer stammt und vom bevorzugten Verfahren profitieren kann, benötigst du einen Präferenznachweis, z.B. eine EUR1. Diesen musst du ausfüllen und beim Zoll mit den entsprechenden Nachweisen abstempeln lassen. Damit du deinen Nachweis erhältst, muss du bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Eine Liste sämtlicher Länder mit Präferenzabkommen und Präferenzregeln für die unterschiedlichen Waren findest du in der Auskunftsdatenbank „WuP online“.

Mit unserem Poster kannst du auch einfach den Überblick über die geltenden Präferenzabkommen behalten und anhand des Prüfschemas selbst feststellen, ob du im Rahmen der Zollbestimmungen einen Präferenznachweis ausstellen kannst. Eine wichtige Voraussetzung für die korrekte Präferenzkalkulation ist auch die richtige Zolltarifnummer, anhand der sich die Regeln bemessen.

Einfuhrgebühren: Welche Zölle werden laut Zollbestimmungen im Zielland erhoben?

Hast du im Blick, welche Zölle in deinem Zielland anfallen könnten?
In der Market Access Database (MADB) gibst du die ersten sechs Stellen der Zolltarifnummer ein und wählst das Land aus, in das du exportieren möchtest. Du erhältst eine Einschätzung, wie hoch die Abgaben in dem jeweiligen Land sind. Wichtig: Es können nur maximal die ersten sechs Stellen der Zolltarifnummer übereinstimmen. Hintergrund ist das Harmonisierte System (HS), danach wird es länderspezifisch.

In der Praxis kann es aber auch sein, dass der Importeur im Zielland eine ganz andere Zolltarifnummer beim Import anmeldet. Im Zweifel setzt du dich am besten direkt mit dem Kunden oder Importeur in Verbindung, wenn du dir hinsichtlich der Zollbestimmungen unsicher bist.

Weitere Zollbestimmungen, damit es nicht zu einfach ist 😊

In bestimmten Ländern sind bei einigen Produkten, z.B. Kosmetika, Lebensmitteln, aber auch im Maschinenbau, noch spezielle Zertifikate und Genehmigungen im Vorfeld einzuholen.
Je nach Zielland musst du dann noch prüfen, ob deine Rechnung im Rahmen der Zollbestimmungen bestimmte Angaben enthalten muss. Auch diese Informationen kannst du in den oben erwähnten K&M oder über die Market Access Database recherchieren.

Die neue Plattform der EU, Access2Markets, ist übrigens auch bereits am Start.

Alle Zollbestimmungen gründlich recherchiert und alle Voraussetzungen erfüllt? Wenn du jetzt noch die landestypischen Unterschiede bei der Adressierung im Blick behältst, steht deinem ersten erfolgreichen Export nichts mehr im Weg. Du hast noch Fragen oder brauchst Unterstützung beim ersten Anlauf? Melde dich bei uns!

Der Zoll ist immer ein schwieriges Thema – vor allem, wenn du als Startup-Gründer gerade tausend andere Sachen im Kopf hast und es kaum erwarten kannst, endlich internationale Märkte zu erobern. Trotzdem: Schau dir erst einmal in Ruhe an, welche fünf Punkte du im Blick haben solltest, um teure Nachzahlungen und Bußgelder zu vermeiden.

Lernen durch Schmerz? Muss nicht sein!

Du hast die Startphase überstanden, in Sachen Bürokratie und Behörden bist du mittlerweile ein echter Experte, dein Team hat Ahnung und euer Produkt begeistert die Leute. Kurz: Dein Startup geht gerade richtig durch die Decke und du kannst es kaum erwarten, endlich all die neuen Märkte und Länder in Angriff zu nehmen, von denen du seit Monaten träumst. Spricht ja auch eigentlich nichts dagegen. Und trotzdem hast du dieses unterschwellige Gefühl, dass du irgend etwas vergessen hast. Irgendwas ist da noch, worum du dich sicher noch dringend kümmern solltest, bevor dir der internationale Erfolg sicher ist. Es ist – der Zoll.

Wir merken immer wieder: Startups haben vieles im Blick. Nur nicht den Zoll. „Lernen durch Schmerz, jeder fällt mal auf die Nase“, mögen die einen jetzt vielleicht sagen. Aber warum unnötig hohe Nachzahlungen und Bußgelder auf dich nehmen, wenn du es auch von Anfang an richtig machen kannst? Diese fünf Punkte sollten Startups über den Zoll wissen.

Gesetze, Lizenzen, Genehmigungen: Informier dich über die Zollbestimmungen deines Ziellands

Stell dir vor, du lieferst gerade den ersten Container deiner Produkte aus. Er kommt im Zielland an – und steckt dann mehrere Wochen im Zoll fest. Die Lagerkosten wachsen in bedrohliche Höhen und du schlägst dir die Hand vor den Kopf, als du merkst, woran es lag: Dir hat eine einzelne Angabe gefehlt. Und über die hast du dir nicht wirklich Gedanken gemacht, weil sie für Deutschland vielleicht gar nicht relevant war.
Wenn du als Startup deine Waren durch den Zoll bringen willst, musst du dich vorab über Gesetze, Verbote, Lizenzen und Genehmigungen informieren, die das Zielland voraussetzt. Das gilt sowohl für den Export als auch für den Import. Die Market Access Database gibt dir detaillierte Insights dazu.

Außerdem sollte dir bewusst sein, dass auch einige Produkte besonderen Bestimmungen unterliegen. Beispiel: Du lieferst Bauteile, die auch militärisch genutzt werden könnten – auch „Dual Use“ genannt. Deinen Geschäftspartner hast du nicht genau unter die Lupe genommen (zum Beispiel über Embargo- oder Sanktionslisten) – denn Geschäft ist Geschäft, und du freust dich über deinen ersten Kunden im Ausland. Nach einigen Monaten bekommst du gewaltig Ärger. Warum? Du hast an eine Terrororganisation geliefert, der deine Bauteile recht gelegen kamen. Das ist jetzt natürlich ein ziemlich drastisches Beispiel. Aber du verstehst, worauf wir hinauswollen: Schau dir genau an, wohin und an wen du lieferst – und welche Vorschriften für dieses Land relevant sind.

Was genau ist in diesem Paket? Nimm es mit der Zolltarifnummer besser genau

Die Zolltarifnummer ist das A und O, wenn du dein Startup internationalisieren willst. Sie gehört neben Warenbeschreibung und Warenursprung zu den grundlegenden Stammdaten, die deine Lieferung enthalten muss. Viele denken sich: „Ach, die Zolltarifnummer, die schlag ich mal eben in der Datenbank nach und dann hat sich das“. Wie so vieles im Leben ist das aber leider nicht ganz so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint, denn: Datenbanken wie der EZT Online (Elektronische Zolltarif) können Dich häufig zu der falschen Nummer leiten. Gilt für deine Körnermischung 0 % oder 12,8 % Zollsatz? Und ist deine Deko wirklich noch Deko, oder geht sie nicht vielleicht schon als Weihnachtsartikel durch?

Startups sollten sich bei Zollfragen deshalb lieber eine verbindliche Auskunft von einem Experten einholen – oder die Nummer zumindest im Nachgang noch einmal überprüfen lassen. Und damit kommen wir schon zum nächsten Punkt.

In Zollfragen kennt sich dein Steuerberater nicht unbedingt aus – geh zum Experten!

Kannst du nicht einfach deinen Steuerberater fragen, wenn du Hilfe bei der Zollabwicklung brauchst? Schließlich hast du nicht Unmengen an Geld herumliegen, was du hier und da in Experten investieren kannst. Den Steuerberater bezahlst du so oder so, und mit Steuerfragen kennt der sich ja aus.

Von diesem Gedankengang wollen wir dringend abraten. Den meisten Steuerberatern fehlt das spezielle Nischenwissen, das für Zollangelegenheiten nötig ist. Such dir deshalb lieber einen ausgewiesenen Experten, das ist deutlich billiger als Nachzahlungen, die wegen fehlender oder falscher Angaben auf dich zukommen. Übrigens: Wenn du dich an einen zertifizierten Berater wendest, kannst du dir diese Beratung sogar vom BAFA fördern lassen.

Was musst du über die Zollanmeldung via Paketdienstleister wissen?

Weiter geht’s mit der Zollabwicklung an sich. Gibt’s da etwas, was Startups wissen sollten? Klar, gibt es. Zum Beispiel die Sache mit dem Paketdienstleister. Wenn du DHL und Co. mit der Abwicklung beauftragst, bevollmächtigst du den Dienstleister zwar für jede Sendung – doch die Haftung, zum Beispiel für eine falsche Zolltarifnummer, bleibt bei dir. Mach deshalb immer explizite Angaben, wie die Sendung verzollt werden soll. Dazu gehören z.B. die Zolltarifnummer, der Zollwert, das korrekte Zollverfahren.

Last but not least: Lohnt sich die vereinfachte Zollanmeldung für Startups?

Ab einer gewissen Anzahl monatlicher Exporte ins Ausland kann es anstrengend werden, für jede Lieferung den gesamten Zollprozess zu durchlaufen – und zeitaufwendig ist es außerdem. Als sogenannter „zugelassener Ausführer (vereinfachten Zollanmeldung (Art. 166 UZK)“ kannst du die Abwicklung beschleunigen. Ein Beispiel: Ab 1000 € Warenwert musst du deine Ausfuhr elektronisch beim Zoll anmelden. Das machst du über eine Software mit ATLAS-Anbindung oder du beauftragst einen Dienstleister. Bist du zugelassener Ausführer, umgehst du diverse Schritte wie die Vorführung (Gestellung) beim Zoll und kannst deine Lieferung quasi direkt versenden.

Um von deinem zuständigen Hauptzollamt zur vereinfachten Anmeldung zugelassen zu werden, muss dein Startup einige Voraussetzungen erfüllen – zum Beispiel Zahlungsfähigkeit, bestimmte Sicherheitsanforderungen oder auch ein ausreichend geschultes Personal.

Fazit: Startups sollten die Zollabwicklung nicht auf die leichte Schulter nehmen

Du hast jetzt sicher gemerkt, dass es so einiges gibt, was dein Startup beim Zoll beachten sollte. Wir legen dir deshalb ans Herz: Informier dich vorab ausführlich und wende dich im Zweifelsfall an einen ausgewiesenen Zollberater, damit nicht nach einigen Jahren plötzlich die Zollprüfung an deiner Bürotür klopft und dir einen Bußgeldbescheid im fünfstelligen Bereich in die Hand drückt!